Auf diesen Seiten findet Ihr meine Gedichte, die ich seit 1984 geschrieben habe. Es geht darin – wie immer – um Liebe, Trennung, aber auch um Tod und Trauer, vor allem aber um Menschen, denen ich begegnet bin. Manchmal erzählen sie von mir selbst, manchmal sind es aber auch Erlebnisse und Gefühle, die ich bei anderen beobachtet habe.

Nicht alle Gedichte finde ich selbst wirklich gut, aber die meisten fand ich auch noch nach dem dritten oder vierten Lesen, auch nach einiger Zeit noch zutreffend und ansprechend.

Selbstverständlich zeigt sich in den Gedichten eine Entwicklung. Deshalb ist es mir wichtig, die Daten der Entstehung hinzuzufügen. Einige Gedichte sind auch nicht mehr aktuell, aber sie drücken ein Gefühl der jeweiligen Zeit und Situation aus. Und bei einigen der alten Gedichte stelle ich fest, dass sich die darin ausgedrückten Träume und Wünsche heute zum Teil erfüllt haben.

Eine Linie zieht sich durch mehr oder weniger alle Gedichte, eine Art Philosophie. Inspiriert vielleicht durch das BAP-Lied “jraaduss”:

“.Denk ens aff un zo daran, ahn dat wat mer noch hann,
wat uns keiner mieh nemmp, weil et woor ess un stemmp,
ahn dat Stöck “Ich” vun dir un dat Stöck “Do” vun mir – jraaduss.”

(Denke ab und zu daran, an das was wir noch haben,
was uns keiner mehr nimmt, wenn es wahr ist und stimmt,
an das Stück “Ich” von dir und das Stück “Du” von mir – geradeaus)

Ich habe es in “lange nicht gesehen” versucht auszudrücken: Dass jeder Mensch, mit dem ich auf meinem Lebensweg Kontakt hatte, mich geprägt hat und etwas dazu beitrug, dass ich heute so bin, wie ich bin.